Satzung


Satzung


§1 NAME, SITZ UND GERICHTSSTAND
§2 ZWECK DES VEREINS
§3 VERBANDSZUGEHÖRIGKEIT
§4 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT
§5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT
§6 RECHTE DER MITGLIEDER
§7 PLICHTEN DES VEREINSMITGLIEDES
§8 BEITRÄGE UND MITTEL DES VEREINS
§9 GESCHÄFTSJAHR
§10 ORGANE DES VEREINS
§11 MITGLIEDERVERSAMMLUNG
§12 TAGESORDNUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG
§13 VORSTAND
§14 DER ERWEITERTE VORSTAND
§15 AUFGABEN DES VORSTANDES
§16 ABTEILUNGSLEITER
§17 EHRENMITGLIEDSCHAFT
§18 FÜHRUNG DER KASSENGESCHÄFTE
§19 SATZUNGSÄNDERUNGEN
§20 AUFLÖSEN DES VEREINS



§1 NAME, SITZ UND GERICHTSSTAND

  1. Der Verein führt den Namen
    Sportverein 08 Wildenau e.V.
  2. Der Verein ist in das Vereinsregister beim Kreisgericht Auerbach (Vogtland) eingetragen).
  3. Der Verein hat seinen Sitz in Wildenau.
  4. Die Vereinsfarben sind Gelb – Schwarz.
  5. Der Gerichtsstand ist Auerbach (Vogtland).

 

§2 ZWECK DES VEREINS

  1. Der SV 08 Wildenau e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnittes „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
  2. Durch eine den Interessen vieler Bürger entsprechende organisierte sportliche Betätigung will der Verein die Gesundheit und Lebensfreude seiner Mitglieder fördern. Dieser Vereinszweck soll verwirklicht werden insbesondere durch Abhalten eines geordneten Turn und Spielbetriebes, Errichtung und Unterhaltung von Sportanlagen, Übungsleiterausbildung, Teilnahme an Verbandsspielen, Ausrichtung von Turnieren und Wettkämpfen, Heranführung von Jugendlichen an den Breiten- und Leistungssport.
  3. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral.
  4. Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

§3 VERBANDSZUGEHÖRIGKEIT


Der SV 08 Wildenau ist Mitglied des Deutschen Sportbundes und gehört de, Lan-dessportbund Sachsen an. Seine Abteilungen sind Mitglied der entsprechenden Sportverbände nach eigenem Ermessen.

 

§4 ERWERB DER MITGLIEDSCHAFT

  1. Mitglied des Vereins kann jede natürliche und juristische Person werden, die sich zu den Vereinszielen bekennt.
  2. Über die Aufnahme entscheidet auf schriftlichen Antrag, der an den 1. Vorsitzenden zu richten ist, der Vorstand. Die Mitgliedschaft gilt von dem Tage, an dem der Antrag um Aufnahme gestellt wurde, bis zur Bestätigung durch die nächste Vorstandsversammlung als vorläufig und voll beitragspflichtig. Die Aufnahme von Kindern und Jugendlichen ist nur mit der Genehmigung des Erziehungsberechtigten möglich.
  3. Die Mindestdauer der Mitgliedschaft beträgt 6 Monate. Die Mitgliedschaft ist nicht übertragbar.
  4. Ein abgelehnter Bewerber um die Mitgliedschaft hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ablehnungsbeschlusses das Recht, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen; diese entscheidet endgültig. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.

 

§5 BEENDIGUNG DER MITGLIEDSCHAFT

  1.  Die Mitgliedschaft endet:
    1. durch Tod mit dem Todestag bzw. durch die Liquidation der juristischen Person
    2. durch Austritt aufgrund einer schriftlichen Kündigung unter Einhaltung der Kündigungsfrist von 4 Wochen zum Quartalsende. Über Ausnahmen ent-scheidet der Vorstand
    3. durch Ausschluss. Der Ausschluss aus dem Verein ist zulässig, wenn
      1. das Vereinsmitglied den vorliegenden Satzungen zuwiderhandelt, gegen die Interessen des Vereins sowie gegen Gesetze von Anstand und Sitte verstößt.
      2. das Vereinsmitglied mehr als 6 Monate mit seinem Jahresbeitrag in Rückstand ist und keine 20% Verzugszinsen zahlen will.
        Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Vor der Beschlussfassung ist dem betreffenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Das ausgeschlossene Mitglied hat innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe des Ausschlusses (unzustellbare Postsendungen gelten als bekanntgegeben, wenn der Beschluss an die zuletzt bekannte Adresse versandt worden ist) die Möglichkeit, die nächste Mitgliederversammlung anzurufen. Diese entscheidet endgültig über die Mitgliedschaft. Bis zur Entscheidung der Mitgliederversammlung ruhen die Mitgliederrechte.
  2. Das ausgeschiedene oder ausgeschlossene Mitglied hat keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen.

 

§6 RECHTE DER MITGLIEDER

Die Vereinsmitglieder sind berechtigt:

    1. die Wahrung ihrer Interessen durch den Verein nach Maßgabe der hierfür getroffenen und geltenden Bestimmungen sowie den Möglichkeiten zu verlangen und die vom Verein geschaffenen, gemeinsamen Einrichtungen nach hierfür geltenden Bestimmungen zu benutzen.
    2. an den vom Verein durchgeführten Veranstaltungen, Versammlungen, Übungs- und Trainingsstunden teilzunehmen und das Stimmrecht auf den Mitgliederversammlungen auszuüben.

 

§7 PLICHTEN DES VEREINSMITGLIEDES

Die Vereinsmitglieder sind verpflichtet:

    1. die Satzungen, die erlassenen Ordnungen sowie die gefassten Beschlüsse zu befolgen,
    2. nicht gegen die Interessen des Vereins zu handeln,
    3. die durch Beschluss der Mitgliederversammlung festgelegten Grundbeiträge zu bezahlen
    4. sich im Streitfall mit dem Verein der Entscheidung der Leitung des Vereins zu unterwerfen.

 

§8 BEITRÄGE UND MITTEL DES VEREINS

  1. Es ist der Mitgliedsbeitrag zu entrichten. Die Mitgliedsbeiträge werden alljährlich von der Mitgliederversammlung festgesetzt und zwar auf Vorschlag des geschäftsführenden Vorstandes.
  2. Der Beitrag ist eine Bringschuld.
  3. Eine Aufnahmegebühr wird nicht erhoben.
  4. Mittel des Vereinsdürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sin, oder durch unver-hältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden. Die mit dem Ehrenamt betrau-ten Mitglieder haben nur Anspruch auf Ersatz tatsächlich erfolgter Auslagen.
  5. Der Vorstand ist berechtigt, einzelnen Mitgliedern auf Antrag den Beitrag ganz oder teilweise zu erlassen.

 

§9 GESCHÄFTSJAHR

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

 

§10  ORGANE DES VEREINS

Die Organe des SV 08 Wildenau e.V. sind:

  1. die Mitgliederversammlung
  2. der Vorstand
  3. der erweiterte Vorstand.

Die Mitgliedschaft zu einem Vereinsorgan ist ehrenamtlich.

 

§11 MITGLIEDERVERSAMMLUNG

  1. Das oberste Vereinsorgan bildet die Mitgliederversammlung. Sie wird bei Bedarf, mindestens jedoch einmal im Kalenderjahr vom 1. Vorsitzenden schriftlich unter Bekanntgabe der Tagesordnung einberufen. Zwischen der Versendung der Einladung und dem Versammlungstag müssen mindestens 14 Tage liegen. Sie ist außerdem einzuberufen, wenn dies mindestens 10% der Mitglieder schriftlich unter Darlegung der Gründe beantragen. In diesem Fall muss die Mitgliederversammlung spätestens innerhalb von zwei Monaten einberufen werden. Bei besonders dringlichen Angelegenheiten ist der 1. Vorsitzende berechtigt, von der Einhaltung dieser Fristen abzusehen (außerordentliche Mitgliederversammlung). In der Einladung ist auf die besonderen Umstände ausdrücklich hinzuweisen.
  2. Anträge, die von der Mitgliederversammlung behandelt werden sollen, müssen spätestens 7 Tage vorher beim 1. Vorsitzenden schriftlich eingereicht werden. Der Vorstand kann einen rechtzeitig gestellten Antrag beurteilen und in die Tagesordnung eine Abstimmungsempfehlung aufnehmen.
    Ist diese Frist nicht gewahrt, so kann ein Antrag behandelt werden, wenn er vom Vorstand zur Abstimmung zugelassen wird.
  3. Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt ordnungsgemäß, wenn sie an die letzte vom Mitglied angegebene Adresse erfolgt ist.
  4. Der Mitgliederversammlung obliegt
    1. die Wahl des Vorstandes
    2. die Entlastung des Vorstandes. Die Mitgliederversammlung kann zur Über-prüfung des Kassenberichts Revisoren bestellen. Die Revisoren haben der Mitgliederversammlung zu berichten und eine Empfehlung zu erteilen, ob die Entlastung erfolgen kann. Über die Feststellung der Revisoren ist eine Niederschrift zu erstellen.
      Der Vorstand ist den Revisoren gegenüber verpflichtet, alle Auskünfte zu erteilen und sämtliche Unterlagen zur Verfügung zu stellen. Demgegenüber sind die Revisoren verpflichtet, sämtliche erhaltenen Kenntnisse vertraulich zu behandeln.
    3. die Abberufung des Vorstandes. Sie kann nur erfolgen, wenn sich 75% der erschienenen Mitglieder dafür aussprechen und wenn zugleich ein neuer Vorstand mit einfacher Mehrheit gewählt wird.
    4. die Abstimmung über Satzungsänderungen.
    5. die ihr vom Vorstand zur Abstimmung vorgelegten sonstigen Vereinsangelegenheiten.
    6. die Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins.
    7. Entscheidungen über die Mitgliedschaft.
  5. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
  6. Es wird durch Handzeichen abgestimmt, es sei denn, die Mitgliederversammlung beschließt geheime Abstimmung. Minderjährige sind nicht stimmberechtigt. Bei der Abstimmung entscheidet die einfache Mehrheit der erschienenen Mitglieder. Enthaltungen und ungültige Stimmen werden nicht gezählt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des 1. Vorsitzenden bzw. des Versammlungsleiters den Ausschlag.
  7. Über jede Mitgliederversammlung ist eine Niederschrift aufzunehmen. Die Nieder-schrift muss mindestens enthalten: Ort und Tag der Versammlung, die Zahl der er-schienenen Mitglieder, die gestellten Anträge sowie die gefassten Beschlüsse und vorgenommenen Wahlen. Die Niederschrift ist vom 1. Vorsitzenden bzw. Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterschreiben. Jedes Vereinsmitglied ist berechtigt, die Niederschrift einzusehen.

 

§12 TAGESORDNUNG DER MITGLIEDERVERSAMMLUNG

Die Tagesordnung der Mitgliederversammlung hat mindestens folgende Punkte zu um-fassen:

    1. Feststellung der ordnungsgemäßen Einberufung und der Anwesenheit
    2. Rechenschaftsbericht des Vorstandes
    3. Entlastung des Vorstandes
    4. Neuwahlen
    5. Feststellen des vorläufigen Haushaltsplans
    6. Anträge und Verschiedenes

 

§13 VORSTAND

  1. Der Vorstand besteht aus dem:
    1. 1. Vorsitzenden
    2. 2. Vorsitzenden
    3. Hauptkassierer
    4. stellvertretendem Hauptkassierer
    5. Schriftführer
  2. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich vertreten im Sinne §26, Absatz 2 BGB durch den 1. Vorsitzenden bzw. durch zwei andere Vorstände gemeinsam. Im Innenverhältnis wird bestimmt, dass der Vertretung ein Beschluss zugrunde liegen muss.
  3. Die einzelnen Mitglieder des Vorstandes werden in der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt bzw. bestätigt. Wiederwahl ist möglich.
  4. Das Amt eines Vorstandsmitglieds endet mit seinem Ausscheiden aus dem Verein. Verschiedene Vorstandsämter können nicht in einer Person vereinigt werden. Tritt ein Vorstandsmitglied zurück oder scheidet es aus sonstigen Gründen aus, so wird durch den verbleibenden Vorstand ein geschäftsführendes Vorstandsmitglied an seiner Stelle bestimmt.
  5. Zur wirksamen Beschlussfassung im Vorstand genügt einfache Stimmenmehrheit unter der Voraussetzung, dass mindestens 3 Mitglieder einschließlich des 1. Vorsitzendend abstimmen.

 

§14 DER ERWEITERTE VORSTAND

Er besteht aus dem geschäftsführenden Vorstand und den Vertretern der jeweiligen Abteilungen.
Die Vertreter der Abteilungen werden bei den Vorstandswahlen mit bestimmt.
Die Revisoren nehmen mit beratender Stimme an der Arbeit des Vorstandes teil.

 

§15  AUFGABEN DES VORSTANDES

Der 1. Vorsitzende führt in den Mitgliederversammlungen, in Jahreshauptversammlungen und in den Vorstandsberatungen den Vorsitz. Im Hinderungsgrund wird er vom 2. Vorsitzenden vertreten.
Der Hauptkassierer und der stellvertretende Hauptkassierer verwalten die Gelder des Vereins nach maßgebender Satzung und nach den Beschlüssen der Vereinsorgane sowie in Übereinstimmung mit den gesetzlichen und steuerrechtlichen Bestimmungen. Sie haben dem Vorstand und der Jahreshauptversammlung eine Jahresabrechnung und einen Haushaltsvorschlag für das nächste Jahr vorzulegen.
Dem Schriftführer obliegt die Protokollführung in den Mitgliederversammlungen, den Jahreshauptversammlungen und den Vorstandsberatungen. Er ist mitverantwortlich für die Korrespondenz des Vereins.
Der erweiterte Vorstand kann Beschlüsse der Vereinsorgane, mit Ausnahme der Mitgliederversammlung, außer Kraft setzen und Vereinsorgane bis längstens 4 Wochen aus ihrem Amt beurlauben, wenn diese grob gegen die Satzung verstoßen. Vor einem solchen Beschluss sind die Betroffenen anzuhören. Der Zusammentritt der betroffenen Organe zu einer erneuten Beschlussfassung oder zur eventuellen Neuwahl der Beurlaubten soll unter Angabe der Gründe für diese Maßnahme binnen 14 Tagen erfolgen.

 

§16 ABTEILUNGSLEITER

Die Bearbeitung der rein sportlichen Angelegenheiten ist Sache der Abteilungsleiter und deren Leitungen. Wiederwahl ist möglich. Sie haben in jeder Beratung des erweiterten Vorstandes über die Arbeit in der Abteilung zu berichten.

 

§17 EHRENMITGLIEDSCHAFT

Ehrenmitglieder des Vereins sind:

    1. Sportfreunde mit 40 Jahren Mitgliedschaft im Verein
    2. Sportfreunde mit außergewöhnlichen Verdiensten in der Gemeinschaft

Für Ehrenmitglieder besteht keine Beitragspflicht.

 

§18 FÜHRUNG DER KASSENGESCHÄFTE

Die Führung der Kassengeschäfte obliegt dem Hauptkassierer.

 

§19 SATZUNGSÄNDERUNGEN

  1. Satzungsänderungen können nur in der Mitgliederversammlung behandelt werden, wenn die alte Fassung der angestrebten neuen Fassung in der Tagesordnung gegenübergestellt und eine Begründung für die Änderung gegeben wird. In der Einladung ist ausdrücklich auf die geplante Satzungsänderung hinzuweisen.
  2. Sämtliche Satzungsänderungen können nur mit einer Mehrheit von 75% der erschienenen Stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.
    Satzungsänderungen aufgrund behördlicher Maßgaben (z.B. Auflagen oder Bedin-gungen) können vom Vorstand beschlossen werden. Sie sind in der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen.
  3. Jede Satzungsänderung ist dem zuständigen Finanzamt durch Übersendung der ge-änderten Satzung anzuzeigen.

 

§20 AUFLÖSEN DES VEREINS

  1. Der Verein kann durch Beschluss der Mitgliederversammlung aufgelöst werden. Für den Auflösungsbeschluss ist eine Mehrheit von 75% der erschienenen stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich. Die Auflösung des Vereins darf nur der einzige Tagesordnungspunkt dieser Mitgliederversammlung sein.
  2. Die Liquidation erfolgt durch den Vorstand.
  3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Ver-mögen des Vereins einer als steuerbegünstigte anerkannte Institution zu, die es ausschließlich und unmittelbar für gemeinnützige Zwecke im Sinne § 2 dieser Sat-zung zu verwenden hat. Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

 

Wildenau, den 31. Oktober 1993
Genehmigt durch den Beschluss der Mitgliederversammlung vom 31.10.1993.

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