2:0 Erfolg gegen Reuth, Reserve verliert drittes Spiel in Folge


Mit gemischten Gefühlen geht der SV 08 Wildenau aus diesem Spieltag. Während die erste Mannschaft ihr Spiel beim Tabellenletzten verdient mit 2:0 gewinnen konnte, verlor die zweite Mannschaft erneut in ihrem Nachholspiel gegen die SpG Ellefeld/Dorfstadt mit 1:2.

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Am Samstag ging es regulär in der Liga mit dem 20. Spieltag für Wildenau los. Das Auswärtsspiel beim Tabellenletzten SG Reuth stand an. Im Hinspiel wurde die damals stark ersatzgeschwächte Elf noch mit 9:0 vom Platz gefegt, allein Benjamin Liebelt schoss dabei fünf Tore. Dieser fehlte jetzt im Rückspiel wie auch einige Andere. Angereist mit exakt elf Spielern startete das Spiel und trotz der Personalsituation wurde schnell klar, warum Reuth mit drei Punkten abgeschlagener Tabellenletzter ist. Es mangelt nicht an Einsatz oder Willen, sondern an der Fähigkeit Tore und damit Punkte zu erzielen. Kaum ein wirklich gefährlicher Angriff in 90 Minuten Spielzeit kam auf das Wildenauer Tor und im Fall der Fälle war Dominique Spitzner im Kasten zur Stelle.

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Aus all dem konnte Wildenau aber leider viel zu wenig machen. Das Tor von Sebastian Reinhardt nach rund 20 Minuten sorgte nicht für mehr Sicherheit im Spielaufbau. Auch aufgrund der Platzverhältnisse blieben viele Aktionen Stückwerk und es kam kein ordentlicher Spielaufbau zustande. So dauerte es bis zur 90. Minute bis Christian Schwarz den Auswärtserfolg perfekt machte. Wildenau bleibt somit im Rennen um die Podestplätze.

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Weniger gut lief es für die zweite Mannschaft in ihrem Nachholspiel vom 17. Spieltag am Sonntag zuhause gegen die SpG Ellefeld/Dorfstadt. Zum dritten Mal in diesem Jahr gab es eine Niederlage. Diesmal 2:1 und zum dritten Mal gab es in Gegentor nach einer Standardsituation per Kopf. Zum zweiten Mal nacheinander in den Anfangsminuten. Diesmal dauerte es immerhin drei Minuten bis nach einem Freistoß der Ball per Kopf im Wildenauer Gehäuse einschlug. Und mit diesem Schwung blieben die Gäste am Ball. Wildenau durfte sich wie schon in den Wochen zuvor bei Schlussmann Frederick Arndt bedanken, dass der Rückstand nicht noch um Einiges höher ausfiel. Bis auch er nach einer halben Stunde ein zweites Mal hinter sich greifen musste. Von Wildenau kam insgesamt einfach zu wenig. Die Angriffe waren zu umständlich, die Abschlüsse zu überhastet und das Zusammenspiel mangelhaft.

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Auch in der zweiten Hälfte änderte sich daran wenig, wenngleich die Pässe ein bisschen genauer kamen. Wobei auch die Gäste sich keinesfalls als Übermannschaft präsentierten, es reichte aber dennoch den Vorsprung zu verwalten. Je näher das Spiel dem Ende entgegen ging wurde auch Wildenau etwas stärker. Ronny Marziniak und Dominik Ebert hatten zwei gute Möglichkeiten den Anschluss herzustellen, scheiterten aber jeweils knapp. In der 79. Minute dann doch der Anschlusstreffer. Oliver Buchold sucht mit seiner Flanke den Kopf von Ronny Marziniak findet dabei aber den Kopf des Ellefelder Verteidigers Rene Moschni der den Ball ins eigene Tor befördert. Wildenau jetzt mit leichten Vorteilen im Spiel aber nach wie vor ohne wirklich zwingende Chancen.

Die Chancen wenigstens einen Punkt mitzunehmen bekamen kurz vor Schluss durch Schiedsrichter Tetzt einen herben Dämpfer, da dieser exklusiv ein Foul im Strafraum gesehen haben will und deshalb Elfmeter für die Gäste gab. Fragwürdig, doch auf die Proteste der Wildenauer ging er nicht ein. Matthias Harloff läuft an und schießt den Ball deutlich neben das Tor. Begründung nach dem Spiel: „Das war kein Elfmeter, so etwas verwandel ich nicht.“ Danke für so viel Ehrlichkeit und Fairness.

Am Ende blieb es bei der 1:2 Heimniederlage und als nächstes kommt der Tabellenführer aus Trieb.

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