Unentschieden und Sieg beim Aufsteiger VSG Weißensand


1415 01Der Staffelsieger der Vorsaison erkämpfte sich zum Auftakt eine 2:2 Unentschieden. Schon in der 8. Minute geriet das Team in Rückstand durch ein unhaltbares Tor von Mirko Günnel. Das zweite Tor für die Gastgeber fiel in der 34. Minute bevor Christian Schwarz in der 44. Minute den Anschluss erzielen konnte. In der zweiten Hälfte spiele die Mannschaft von Tino Rex, die wieder mit großen Personalproblemen gehandicapt waren, nur noch auf ein Tor. Es dauert dennoch bis zur 82. Minute bevor Eric Schott den überfälligen Ausgleich erzielen konnte. Kurz vor Schluss hatte Wildenau dann sogar nich die Möglichkeit selbst in Führung zu gehen, aber sowohl Danny alsa auch Christian Schwarz scheiterten knapp. So blieb es am Ende beim 2:2 Unentschieden.

Die Erste erwischte einen guten Start in die Partie und machte von Beginn an Druck. Auffällig schon in der Anfangsphase war Neuzugang Daniel Treibl. Seinen Distanzschuss aus knapp 20 Metern nach wenigen Minuten konnte Torhüter Jan Poley aber noch sicher halten. Treibls Schuss in der 7. Minute konnte er allerdings nur noch zur Seite abwehren, Rico Maschke ist schneller am Ball als der Torwart auf den Beinen und Maschke bugsiert den Ball aus spitzem Winkel unter Mithilfe eine Verteidigers ins Tor. Auch in der Folge versucht Wildenau das Tempo hochzuhalten und schnell zu kontern doch wiederum werden zahlreiche Chancen liegengelassen. Weißensand kann nur vereinzelt gefährlich vor dem Wildenauer Tor auftauchen. In der 28. Minute dann leichte Verwirrung um ein vom Linienrichter angezeigtes Abseits, das keines war und einem vom Schiedsrichter nicht gegebenem Tor erzielt durch Oliver Weede. Oliver Weede setzte sich dann in der 38. Minute erneut in Szene, als er mit dem Ball am Fuß durch die gegnerische Abwehr dribbelt und den Ball schön ins lange Eck zur 2:0 Führung schießt. Mit einem verdienten 2:0 geht es dann in die Halbzeitpause.

Und kurz nach Wiederanpfiff wurde der SV 08 kalt erwischt. Andy Behlau trifft zum etwas überraschenden Ausgleich in der 47. Minute. Doch Wildenau kann in Person von Daniel Treibl nur zwei Minuten später kontern und den alten zwei Tore Vorsprung wieder herstellen. Und Wildenau versucht das Ergebnis weiter auszubauen. Immer wieder taucht Treibl gefährlich vor dem Tor auf. So auch in der 56. Minute in der Weißensands Torhüter weit aus dem Kasten muss um den Ball zu klären. Der Ball landet bei Christian Mühlig aus rund 45. Metern einfach mal draufhält und das Tor nur knapp verfehlt. Eine weitere Großchance in der 68. Minute. Erst scheitert Oliver Weede am Schlussmann, der Nachschuß von Treibl wird abermals von Poley kurz geklärt und im zweiten Nachsetzen trifft Treibl nur die Latte.

Das Auslassen von Chancen rächt sich im Fußball normalerweise. Und nur eine Minute später kann Rico Maschke in der Vorwärtsbewegung nur per Foul vom Ball getrennt werden, der Pfiff des Schiedsrichters Bernd Reinhold bleibt aus. Stattdessen wird der Ball schnell in die Spitze zu Andy Behlau gespielt der zum 2:3 aus kurzer Entfernung trifft. Zusätzlich bekommt Maschke für das Reklamieren des nicht geahndeten Fouls die Gelbe Karte. Aber Wildenau bleibt die spielbestimmende Mannschaft. Maschke setzt sich eine Viertelstunde vor Schluss schön über links durch und passt den Ball in die Mitte zu Reinhardt der den Ball aus kurzer Entfernung sicher ins kurze Eck schiebt, 2:4. Zehn Minuten vor Schluss muss der erst zur Halbzeit für Toni Raabe eingewechselte Sebastian Weede mit einer Verletzung den Platz verlassen, für ihn kommt Danny Schwarz. Kurz danach versucht es Michael Döhler mit einem Sololauf. Sein Schuss geht allerdings knapp am rechten Pfosten vorbei. In der Schlussminute kommt es dann noch zu einem Foul im Weißendander Strafraum. Logische Konsequenz ist ein Strafstoß der von Daniel Schäfer getreten wird. Und Schäfer verwandelt sicher und trifft zum 2:5 Endstand.

Falk Maschke zeigt sich mit dem Ergebnis zufrieden. Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir haben uns allerdings mit den vermeidbaren Anschlusstoren das Leben wieder selbst schwer gemacht. Auch die Laufbereitschaft hat nicht immer ganz gestimmt und die Chancenverwertung muss besser werden.

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