Torflut gegen Rebesgrün


Regen- und Torflut in Wildenau

Insgesamt 18 Tore gab es heute in den beiden Spielen im strömenden Regen zu sehen. Leider nicht alle für den SV08.

Zunächst musste die Reserve die zweite Niederlage der Saison hinnehmen. Nach dem fest gemachten Staffelsieg vergangene Woche war heute gegen den Tabellenletzten etwas die Luft raus. Nach 25 Minuten lag man schon mit 3:0 zurück. Ein Strafstoßtor von Christian Schwarz sorgte zwischenzeitlich für den Anschluss in der 39. Minute aber noch vor der Pause konnte Benjamin Kruggel sein drittes Tor erzielen und den alten Abstand wieder herstellen. Nach der Pause versuchte die Mannschaft sich gegen die Niederlage zu stemmen und mit zwei weiteren Toren von Christian Schwarz und dem Ausgleich von David Leder sah es auch ganz gut aus. Aber Kruggel mit seinem vierten Tor sorgte dann in der 74. Minute zwei Minuten nach dem Ausgleich für den Endstand. Wildenau gelang kein Tor mehr und die Partie endete mit 4:5 für Rebesgrün.

Die Erste Mannschaft versuchte dann anschließend im nach wie vor strömenden Regen die Pleite vom letzten Wochenende wieder gut zu machen. Die erste halbe Stunde plätscherte ohne größere Vorkommnisse herunter. Wildenau war bestrebt sich Torchancen herauszuspielen und Rebesgrün versuchte es mit langen Bällen, so richtig gefährlich wurden damit aber beide Teams bis zu diesem Zeitpunkt nicht. Nach 28. Minuten wird Michael Döhler auf der linken Seite von Toni Raabe auf die Reise geschickt und treibt den Ball bis fast an die Grundlinie. Seinen flach in die Mitte gespielten Ball braucht Kevin Liebehentschel am langen Pfosten nur noch einschieben und es steht 1:0 für Wildenau. Noch vor der Pause ergeben sich andere Möglichkeiten, sie aber entweder durch Abseits oder durch den nicht ganz schlechten Torwart vereitelt werden. Noch kurz vor der Pause die vielleicht größte Möglichkeit für Rebesgrün den Ausgleich zu erzielen. Wildenaus Mädler versuch den Ball zu klären und bugsiert ihn aber Richtung eigenes Tor aber Arndt im Kasten hat aufgepasst.

Die ersten Möglichkeiten nach der Pause hat Rebesgrün. Wildenau scheint überrascht von dem Druck den die Gäste versuchen aufzubauen und hat Probleme sein Spiel aufzubauen. Etwas Beruhigung hätte da ein Treffer gegeben, aber nachdem Liebehentschel über rechts vorbereitet hat und Reinhardt in der Mitte schon einen Gegenspieler hat austeigen lassen verzieht er den Schuss und der Ball geht knapp am linken Pfosten vorbei. Aber schon mit dem nächsten Angriff, diesmal über die linke Seite von Döhler vorbereitet, konnte das Ergebnis ausgebaut werden. Wieder war es Liebehentschel der sich vorteilhaft mit seinem Rücken in den Ball dreht und zum 2:0 erhöht. In der 52. Minute schaltet sich Rechtsverteidiger Mädler in den Angriff ein, legt den Ball zu Mühlig der ihn per Hacke wieder an Mädler zurück gibt und dann zu Liebehentschel weiterleitet. Und Liebehentschel kann erneut treffen und erhöht auf 3:0. Zwei Minuten später zieht Mädler einfach mal selbst ab und erzielt das 4:0.

Das Spiel war entschieden, aber Rebesgrün spielte weiter konzentriert weiter und gab sich keineswegs auf und erzielte nach 60. Minuten in Person von Helhorn das 4:1. Die Abwehr hatte ihm aber auch viel Platz gelassen und auch sonst war der Faden zu dieser Zeit scheinbar weg. Kaum ein Ball kam noch zum eigenen Mann und so kam Rebesgrün immer wieder gefährlich zum Abschluss. Der kurz zuvor für Sebastian Weede eingewechselte Peter Stark legte aber nur drei Minuten nach dem Anschlusstreffer auf Kevin Liebehentschel ab der ihn an Spielführer Reinhardt spielte und zum 5:1 traf. Da Bälle im Regen schwer zu halten sind sollte man bei diesem Wetter auf Distanzschüsse setzen. Das dachte sich in der 65. Minute wohl auch Rico Maschke, der aus rund 30 Metern einfach mal abzog. Hafner im Tor war davon offensichtlich überrascht und konnte den Ball nach dem 6:1 Treffer nur noch aus dem Netz holen. In der Folge ergaben sich weitere zahlreiche Chancen das Ergebnis höher ausfallen zu lassen, doch wie so häufig wurden sie nicht konsequent genutzt. Im Gegenteil gelang Rebesgrün, dass sich nicht aufgab, in der 80. Minute der Treffer zum 6:2 durch Andre Bietau. Den ersten Schuss konnte Arndt noch parieren aber der Nachschuss war dann unhaltbar. Der Mut der Verzweifelten wurde aber nicht mit noch einem Tor belohnt obwohl sich die Rebesgrüner durchaus in den Schlussminuten noch ein paar Chancen erarbeiteten. Stattdessen wurde auf der Gegenseite Liebehentschel erneut angeschossen und netzt zum 7:2 Endstand ein.

Nach dem Spiel zeigte sich Oliver Müller mit der Mannschaftsleistung sehr zufrieden. „Wir haben heute so gespielt wie wir es auch in den letzten Wochen schon vorhatten aber nicht immer so umsetzen konnten.“

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