Rabenberg 2013 - Von Schweiß, Wavern und ein paar Bibern


hotelZur Saisonvorbereitung fand am Wochenende zwischen dem 2. und 4. August das traditionelle Trainingslager im Sportpark Rabenberg an. Die schöne Landschaft nutzen nicht nur Touristen um Fotos zu schießen, auch die Gemeindeverwaltungen fotografieren gerne ihre Besucher. Man will ja wissen wer zu Besuch da war. Nahezu alle Teilnehmer erreichten pünktlich um 18 Uhr den Sportpark. Nach kurzer Zimmereinweisung stand dann um halb sieben die erste Trainingseinheit auf dem Kunstrasen an. Hier wurde zunächst der Schwerpunkt auf Kondition und Athletik gelegt. Etwas das bei Temperaturen über 30°C in der prallen Sonne auf ungeteilt positive Resonanz stieß. In der zweiten Hälfte wurde auch das Zusammenspiel und Passgenauigkeit geübt. Unterbrochen wurden die Übungseinheiten immer wieder durch kurze Trinkpausen. Gegen 20 Uhr war es immer noch nicht merklich kühler geworden, aber das Training fürs Erste beendet. Nach Duschen und Abendessen vom Buffet widmete man sich der individuellen Abendgestaltung. Die meisten trafen sich auf ein Bier vor dem Speiseraum, auch weil rauchen auf den Zimmern nicht gestattet war. Zu späterer Stunde verlagerten sich die Gespräche dann aber doch auf die Zimmer.

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Und morgen früh…

…küsste uns zwar nicht Helene wach, dafür erwartete die Sportgruppe gegen viertel Acht ein erschreckend gut gelaunter Übungsleiter Falk Maschke, der den Tag mit einem rund 30 minütigen Anlaufen begann. Zu dieser Zeit waren die Temperaturen noch ansatzweise erträglich. Etwas, dass man zur Trainingseinheit auf dem Rasenplatz um Neun nicht mehr behaupten konnte. Hier standen das Verständnis von Spielzügen sowie leichte Sprints im Vordergrund. Nach dem Mittagessen ging es dann auf eine lockere Radtour durch die umgebenden Wälder Richtung Boži Dar. Hier offenbarte der ein oder andere Teilnehmer eklatante Schwächen sowohl was die Kondition als auch Stilistik auf dem Rad betrifft. Insgesamt mussten drei Pausen eingelegt werden um die Nachzügler einzusammeln. In Boži Dar angekommen waren die Schattenplätze im Biergarten sehr begehrt allerdings de facto nicht vorhanden. Die Energiereserven wurden mit Wasser und Cola wieder aufgefüllt und es ging nach rund einer halben Stunde zurück. Die Ersten erreichten den Sportpark gegen 15:30, die Letzten rund 30 Minuten später.

Um das im Training probierte auch im Spiel umzusetzen, gab es um 17 Uhr ein Testspiel gegen die Mannschaft aus Reichenwalde, das man im Vorjahr noch knapp gewinnen konnte. Aufgrund der Hitze wurde nur 2x40 Minuten gespielt und flexibles Wechseln vereinbart. Reichenwalde konnte davon allerdings mehr Gebrauch machen, da man mit knapp 20 Personen vertreten war der SV aber nur mit 12 Spielern.

Die Strapazen der Radtour und die Hitze war den Spielern anzumerken. Während der Gegner schwungvoll begann, fand Wildenau im Verlauf der ersten Hälfte besser ins Spiel. Kurz nach Beginn der zweiten Halbzeit markierte Oliver Weede dann sogar die Führung. Doch mit zunehmender Spieldauer machte sich die Hitze, Erschöpfung und das Fehlen von Auswechselspielern doch bemerkbar. So unterlag Wildenau am Ende mit 1:3. Immerhin wurden einige der trainierten Spielzüge sichtbar.

  

Nach dem Abendessen wurde dann wieder der Schnauzerkönig ermittelt. Nachdem es bereits in der Vorrunde einige Favoritenstürze gab, wurde auch in der Zwischenrunde die Kartenverteilung hitzig diskutiert. Am Final Table setzte sich am Ende dann Jens Großer vor David Leder durch, Christian Mühlig belegte den dritten Platz. Das gewonnene Beerenmadle blieb jungfräulich verschlossen, da man am nächsten Tag noch ein Pokalspiel hatte. Deshalb gingen auch alle Akteure kurz nach Spielende brav ins Bett.

Der Sonntag begann wieder mit einer kleinen Laufeinheit mit anschließendem Wellness im Schwimmbereich. Nach dem Frühstück stand dann die letzte Einheit auf dem Kunstrasenplatz auf dem Programm. Diesmal stand der Torabschluss im Mittelpunkt. Zusammenfassend hatten alle Beteiligten ihren Spaß, haben etwas gelernt, dass sie hoffentlich auch im Spiel umsetzen und das Wichtigste: niemand hat sich verletzt.

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