2:0 Niederlage in Bergen


Wildenau begann engagiert auf dem Ausweichplatz in Bergen und man konnte schon früh Akzente setzen. Aber wie schon so oft führten die Chancen nicht zu Toren. Sowohl Sebastian Reinhardt wie auch Michael Wolfram scheiterten im Abschluss. Von Bergen kam in den ersten Minuten wenig außer körperlicher Härte, die der Schiedsrichter aber durchgehen ließ. Nach und nach versumpfte das Spiel analog zu den Platzverhältnissen. Der SV 08 agierte zunehmend ungenauer und rannte sich fest. Nach gut einer halben Stunde konnte die Abwehr einen Ball nach einer Standardsituation nicht klären, der Ball gelangte zu Steffen Raupach der von der Strafraumgrenze einfach mal draufhält. Der Ball geht an mehreren Spielern vorbei ins lange Eck. Obwohl der Ball nicht besonders scharf geschossen war konnte Torhüter Frederick Arndt ihn nicht halten da ihm durch die Vorderleute die Sicht verdeckt, so dass er den Ball erst im letzten Moment sehen konnte.

In der Folge war die Mannschaft phasenweise bemüht scheiterte aber immer wieder an individuellen Fehlern. Echte Gefahrvor dem Bergener Tor kam bis zur Halbzeit nicht auf. Und auch in Hälfte zwei konnte Wildenau sich nicht noch einmal aufbäumen und Chancen oder Torabschlüsse fanden praktisch nicht mehr statt. Aber auch Bergen kam in dieser Zeit nicht gefährlich vor das Tor und falls doch war Schlussmann Arndt zur Stelle. Der Versuch zumindest den Ausgleich zu erzielen bekamen in der 66. Minute einen herben Dämpfer. Nach einem Foul an Oliver Müller an der Seitenlinie „bestrafte“ Daniel Schäfer den Übeltäter selbst in dem er ihn umschubste. Diese grobe Unsportlichkeit musste mit Roter Karte geahndet werden und Schäfer flog vom Platz und wird somit die nächsten Spiele zuschauen müssen. Eine gelbe Karte für das Einsteigen gegen Oliver Müller blieb indes aber aus. Nicht die einzige zumindest grenzwertige Entscheidung des Schiedsrichters an diesem Tag. Aufregung gab es auch auf Bergener Seite auch als es zu einem vermeintlichen Handspiel im Wildenauer Strafraum kam.

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Nach dem Platzverweis ergaben sich für Bergen natürlich Räume zumal auch die Kräfte schwanden. Und man muss sich bei Frederick Arndt und auch der Schludrigkeit der Turbine Angreifer bedanken, dass es am Ende nicht noch deutlicher wurde. Denn von den zahlreichen Kontern in der Schlussphase konnte Bergen nur einen durch erneut Raupach erfolgreich abschließen. So stand es am Ende 2:0 für Bergen.

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