Spitzenspiel verloren - 0:1 gegen Tirpersdorf; Wildenau II kommt 0:6 unter die Räder


Sprung an die Tabellenspitze verpasst, Heimserie gerissen und einen Platzverweis kassiert. Die Spiele am Wochenende gegen Tirpersdorf waren aus mehreren Gründen ärgerlich. Zunächst verlor die zweite Mannschaft deutlich mit 0:6 (0:2) und danach unterlag man im Spitzenspiel mit 0:1 (0:0). Dabei wurde allerdings ein vollkommen regulärer Treffer nicht anerkannt.

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Im ersten Spiel zwischen den zweiten Mannschaften startete Wildenau gut traf aber mit der ersten Aktion nur den Pfosten. Die Abschlussschwäche war auch im Folgenden das Problem, der Ball wollte wie in den vergangenen Partien einfach nicht ins Tor. Die Gäste kamen im Verlauf der ersten Hälfte immer besser ins Spiel und kombinierten sich immer wieder gefährlich Richtung Wildenauer Tor. In der 38. Minute wurde eine Flanke vors Tor gebracht, Frederick Arndt im Tor kommt nicht energisch genug raus und versucht mit nur einer Faust zu klären, Frank Baumann sagt Danke und es steht 1:0 für Tirpersdorf. Noch vor der Pause folgt noch der zweite Gegentreffer durch Markus Thasler.

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Leider wurde es in der zweiten Hälfte nicht besser. Kurz nach der Pause fielen die Treffer drei bis fünf. Wildenau kam erst kurz vor Schluss wieder vor das gegnerische Tor ohne allerdings wirklich Torgefahr auszustrahlen. Der Minuten vor Schluss dann der Treffer zum 0:6 Endstand.

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Auch in der ersten Mannschaft blieb ein Erfolg leider aus. Das Spitzenspiel zwischen dem Ersten und dem Zweiten der Tabelle blieb aber über weite der ersten Halbzeit Strecken harmlos. Wildenau fand nicht in sein Spiel der vergangenen Wochen und fabrizierte viele unnötige Ballverluste und Einwürfe. Die Abwehr stand sicher, die Spieleröffnung klappte aber nicht so souverän wie man es sonst gewohnt war. Die Gäste, immerhin bestes Auswärtsteam der Liga, war aber auch nicht wirklich gefährlich. Beide Mannschaften waren wohl darauf bedacht keinen Fehler zu machen und so spielte sich viel im Mittelfeld ab.

In der zweiten Hälfte wurden beide Mannschaften etwas offensiver. Wirklich gefährlich konnte Wildenau aber zunächst nicht werden. In der 67. Minute nahm dann Kesselboth einen zunächst geklärten Eckenball direkt und trifft den Ball leider ziemlich perfekt. Der Ball geht unhaltbar für Marcel Arnold ins Netz. Die Gäste führen glücklich aber nicht ganz unverdient, da sie zumindest in der zweiten Hälfte leichte Spielvorteile hatten. Der SV 08 versucht danach etwas mehr, wird dabei aber immer öfter vom Schiedsrichter zurückgepfiffen. Auch werden die Fouls von Schiedsrichter Wehner im Vergleich zu Fouls der Tirpersdorfer sehr schnell mit Gelb bestraft. Am Ende stehen dann in einer an sich sehr fairen Partie 4:0 Gelbe Karten zu Buche. Fraglich warum zB ein taktisches Foul an Toni Gerber in der ersten Hälfte nicht mit Gelb geahndet wurde. Aber seinen großen Auftritt sollte Wehner kurz nach dem Tirpersdorfer Führungstreffer haben.

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Ein Wildenauer Freistoß wird in den Strafraum getreten, dort läuft Sebastian Reinhardt ein und kommt mit dem Kopf an den Ball und bringt ihn über die Linie. Dabei wird er von der Tirpersdorfer Hintermannschaft sträflich allein gelassen. Diese ärgern sich auch entsprechend auch vollkommen zurecht über den Aussetzer und den Ausgleichstreffer reklamieren aber nicht. Der Linienrichter läuft derweil wieder Richtung Mittellinie für den Wiederanstoß. Die Freude über den Ausgleich währt allerdings nur kurz, denn der Unparteiische verweigert diesem eigentlich vollkommen regulären Treffer die Anerkennung. Er will in der Aktion ein Stürmerfoul gesehen haben. Eine Meinung die er allerdings ziemlich exklusiv haben dürfte und auch von keinem Bild gestützt wird. Im Hinspiel beschränkten sich die Fehlentscheidungen nur auf umgedeutete Freistöße, die aber keinen direkten Einfluss auf das Spielergebnis hatten. Aber Wehner bleibt dabei und es steht weiter 0:1 für Tirpersdorf. Fast direkt im Anschluss versucht es der zuvor eingewechselte Christian Mädler mit einem Distanzschuss, der allerdings knapp am linken Pfosten vorbeigeht.

Wildenau versucht es dennoch weiter bleibt aber spätestens am Tirpersdorfer Keeper hängen. In der Schlussphase eröffnen sich so natürlich für die Gäste Räume. Einen Angriff versucht Oliver Weede selbst noch zu klären, geht mit zurück erobert den Ball hält ihn dann allerdings zu lange und muss ihn wieder hergeben. Der erneute Versuch sich den Ball zurückzuholen scheitert aber, da er nur den Gegenspieler und nicht den Ball trifft. Dem Schiedsrichter bleibt in dieser Situation nichts Anderes übrig als die Rote Karte zu ziehen. Der Freistoß wurde dann noch einmal gefährlich, konnte von Arnold aber an die Latte gelenkt werden. So bleibt es am Ende beim 0:1, das einen bitteren Beigeschmack hat aufgrund des nicht gegebenen Ausgleichstores. Der SV 08 war aber auch nicht so spielbestimmend und ballsicher wie in den vergangenen Spielen.

 

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