Sechs-Punkte-Wochenende gegen Coschütz


Mit der Maximalausbeute von sechs Punkten aus den beiden Spielen gegen den SV Coschütz beendet der SV 08 Wildenau die Hinrunde der Saison. Zunächst besiegte die zweite Mannschaft in ihrem Spiel den Gegner mit 8:2 und schaffte so durch ein besseres Torverhältnis die Herbstmeisterschaft und anschließend siegte die erste Mannschaft mit 1:0 durch das goldene Tor von Tony Wappler. Am kommenden Samstag findet dann das erste Spiel der Rückrunde gegen den SV Morgenröthe-Rautenkranz statt.

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Das Spiel der ersten Mannschaft war nicht ganz so furios wie noch eine Woche zuvor in Ellefeld. Chancen waren auf beiden Seiten Mangelware. Die beste hatte noch Daniel Schäfer, der seinen Ball knapp neben das Tor setzte. Insgesamt war Wildenau die etwas bessere Mannschaft.

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In der zweiten Hälfte wurde es dann etwas hektischer. Das lag auch an Schiedsrichter Daniel Ernst, der mit seiner nur als kreativ zu bezeichnenden Regelauslegung immer mehr Unruhe ins Spiel brachte. Fouls wurden, wenn überhaupt, nur sehr einseitig gepfiffen und geahndet. Leider ließ sich auch Eric Schott zum Meckern hinreisen, als zum wiederholten Mal ein klarer Einwurf nicht gegeben wurde, was ihm eine gelbe Karte einbrachte. Chancen blieben weiter eine Seltenheit. Coschütz kam selten gefährlich durch die Abwehr und auch der Sturm des SV 08 hatte Probleme zum Abschluss zu kommen. Fast schon zwingend viel das Tor dann letztlich durch einen Abwehrspieler. Nach rund 70 gespielten Minuten konnte Tony Wappler den Ball ungehindert durchs Mittelfeld führen und dann aus rund 20 Metern frei schießen. Der Ball wurde noch leicht abgefälscht und war so unhaltbar für den Coschützer Schlussmann Martin Niemand.

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Die Gäste wurden jetzt auch offensiver und kamen durch Freistöße auch zu Torgelegenheiten. Die beste kurz vor Schluss als der Ball nach einem Freistoß in den Strafraum gelangte und dort von Erik Flach zum Glück nur an den Pfosten geschossen wurde. In der Nachspielzeit konnte sich Eric Schott nur mit einem Foul weiterhelfen und bekam dafür die zweite gelbe Karte. Für das Foul kann man durchaus die Karte ziehen, warum aber mehrere ähnliche Fouls auf der Gegenseite nicht bestraft wurden, wird man vermutlich nicht erfahren.

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Mit diesem knappen aber verdienten Sieg hält der SV 08 Wildenau Tuchfühlung zu den Podestplätzen und feiert bereits den 7. Sieg in der Hinrunde. Zum Vergleich zur gleichen Zeit im Jahr zuvor gab es gerade einmal drei Siege, insgesamt 11 Punkte und Tabellenplatz 11.

Noch erfolgreicher war zuvor die zweite Mannschaft. Vor dem Spitzenspiel Zweiter (Wildenau) gegen Erster(Coschütz/Elsterberg) betrug der Rückstand auf den Gegner drei Punkte und sieben Tore. Ein Sieg mit vier Toren Unterschied würde also die Tabellenführung bedeuten. Und die Mannschaft begann engagiert. Gegen ersatzgeschwächte Gäste erarbeitete sie sich ein paar Chancen, die aber erst nach einer Viertelstunde zu einem Tor führten. Peter Tauscher war der Torschütze und zehn Minuten später traf Badar Sultani dann zum 2:0. Die Gäste kamen kaum zu Möglichkeiten und falls doch, war die Abwehr auf der Höhe. Außer nach einer halben Stunde, als Danny Schwarz einen Ball unterschätzte und Marco Feulner frei zum Abschluss kam. Der Anschluss für die Gäste. Aber Kevin Liebehentschel stellte im Gegenzug den alten Abstand wieder her. Fünf Minuten vor der Pause sorgte dann erneut Badar Sultani dann mit dem 4:1 für die Vorentscheidung und den Halbzeitstand. Das Ergebnis hätte sogar noch höher ausfallen können, aber Kay Niemand im Tor konnte noch einige gute Tormöglichkeiten entschärfen.

Eigentlich war jetzt nur die Frage, wie hoch der Sieg ausfallen würde und direkt nach Wiederanpfiff traf dann Peter Tauscher erneut und erzielte so die notwendige Vier-Tore-Führung. Spielführer Daniel Billen legte nach und erzielte das 6:1. Auch dass der Gast in der 58. Minute noch einmal durch Martin Kurz verkürzen konnte spielte keine Rolle. Kevin Liebehentschel mit seinem zweiten und Badar Sultani mit seinem dritten Treffer sorgten für den 8:2 Endstand und damit auch für die Tabellenführung zum Ende der Hinrunde.

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